Handystrahlung, wie gefährlich ist Sie wirklich?

Die Forscher der Lincoln University Neuseeland, geleitet von Dr. Cherry, haben über 40 Studien aus aller Welt zum Thema Handystrahlung analysiert und zusammengefasst.

Dabei fanden sie sehr starke Hinweise dafür, dass Handystrahlung Krebserregend ist, neurologische Effekte auslösen kann ,wie zum Beispiel Lernschwierigkeiten oder Schlafstörungen, und viele weitere schädliche Effekte hat.

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der Spermien zeigen krankhafte Veränderungen
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der Samenzellen waren fehlgeformt

Vorallem stellt sich die Frage, wie stark die Gefahr für Unfruchtbarkeit durch Handystrahlung ist!

In einer Studie der Universität Graz werden die Spermien von Nutzern mit überdurchschnittlich hoher Handynutzung mit denen von Gelegenheitsnutzern verglichen. Dabei stellte sich heraus, dass bei den häufigen Nutzern „68% […] eine  krankhafte Veränderung der Spermienfäden auf. Bei 45 % traten fehlgeformte Samenzellen auf.“ Das entspricht einem Anstieg von ca. 10% zu den Gelegenheitsnutzern. Es stellt sich also heraus, dass Handystrahlung einen negativen Effekt auf die Unfruchtbarkeit hat.

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Neuere Studien der Dritten Militär-Medizinischen Universität der Chinesischen Volksbefreiungs-armee zeigen weitere Gefahren auf. 

Die Chinesischen Forscher untersuchten den Einfluss der Strahlung auf die Spermienanzahl und kamen zu dem Entschluss, dass „Männer […] ihre Mobiltelefone nicht in der Hosentasche oder in sonstiger Nähe zu ihren Testikeln aufbewahren [sollten], um ihr Reproduktionssystem nicht zu gefährden.“.

Die Spermienqualität wird durch Handystrahlung stark gesenkt.
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Auch eine Studie der Universität Haifa bringt neue Erkenntnisse zu den Gefahren von Handystrahlung

Die Universität Haifa untersuchte den Einfluss der Strahlung auf die Spermienanzahl. Die Forscher „haben drei Nutzungsgewohnheiten des Mobiltelefons gefunden, die zu einem erheblichen Rückgang der Spermienzahl bei Männern geführt haben. Das sind Männer, die das Telefon nahe am Körper benutzen oder laden oder es in der Nähe der Hoden tragen. Die Anzahl ihrer Spermien war wesentlich geringer.“  

Das Handy richtet Schäden im Körper an, wenn es in der Hosentasche getragen wird
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Eine Studie aus Chicago zeigt einen deutlichen Anstieg der Fälle von Hodenkrebs zwischen 1992 und 2009, was ja bekanntlicherweise der Beginn der Mobiltelefon-Industrie war, und auch die WHO stuft Handystrahlung als „potenziell krebserregend“ ein.

Dass Handystrahlung im Kopfbereich als krebserregend anerkannt wird, ist spätestens nach dem Urteil eines Italienischen Gerichts offensichtlich geworden.

Dieses Urteil wurde breit in den Medien diskutiert, unter anderem auch in der Welt, welche einen kurzen und informativen Artikel veröffentlichte.

Eine Studie der Universität Bordeaux spricht sogar von einem Risikozuwachs um das zwei- bis dreifache, was sich mit den Ergebnissen der beiden schwedischen Studien der Universitätsklinik Orebro deckt. Auch renommierte Zeitungen berichten von der gefährlichen Strahlung.

In der „Welt“ und dem „Stern“ erschien jeweils ein eigener Artikel zur Gefahr für die Fruchtbarkeit, und der „General Anzeiger“ führt Handystrahlung als mögliche Gefahr auf. Auch die Zeitungen „der Westen“ und die „Augsburger Allgemeine“ behandeln die Handystrahlung und zeigen die entstehende Krebsgefahr auf.

Allgemein hat sogar der bekannte Handyhersteller Apple beim iPhone 7 vor Strahlung gewarnt und empfiehlt man sollte das Handy mindestens 5mm vom Körper entfernt tragen.